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Sie stellt sich vor..

Auf vielfaches drängen hin, beginnt die Heldin dieser Blog-Geschichte, nun ihren eigenen Blog zu pflegen. Warum? Nun sie denkt es gibt einfach noch nicht genug blasse, langweilige Leben denen gehuldigt wird. Dies ist einfach ein weiterer Beitrag. Eine Huldigung an die Einfachheit und ein Mutmacher für alle anderen "fast" Legastheniker...

Muss man sich hier vorstellen? Nun sie ist die, die auf einer Party garantiert von einem dicken Mann mit Schweiß angesprochen wird.."Na?" Und statt mit einem Bauchschuss zu antworte, dass ihm seine scheiß Gedärme auf den Boden klatschen, wird sie immer versuchen freundlich zu sein. Sie entscheidet sich für nichts bewusst, es passiert, das Leben. Es passiert einem halt so das Leben, man muss da keine Verrenkungen machen. Sie lebt alleine, weil das auch so passiert ist. Sie macht die meisten Dinge nicht, weil alle sie so machen, aber das nützt ihr nichts beim Versuch anders zu sein..Alle wohnen und arbeiten, falls sie nicht arbeitslos sind, alle essen, alle haben Schlafpobleme, aber darüber kann man ja nix schreiben, weil das ja keiner wissen will.. Man würde ja nach bereits einer Minute aufhören zu lesen und schnell verschwinden..Ja so ist das nämlich heute: Keiner hört mehr wem zu! Da kann man noch so interessante Sachen erzählen...

 

Wie es scheint fällt das Training meiner neu formierten, hoffnungsvollen, nach oben strebenden Frauenfussball-Truppe mal wieder aus heute...Die Trainingsmoral ist noch nicht bei 100% angelangt. Das ist gut dann ist noch was zu machen. Eine Lösung muss gefunden werden...

13.2.07 20:22, kommentieren



Fußball und Frauen....

Gestern Abend kam mir ein erschreckender Gedanke: Kann dieser gräßlich Männersport Fußball, einer zarten Frauenseele schaden. Sie sogar verformen? Und wenn ja, könnte ich das als Trainingsvorstehende verantworten? Kann man diesem Phänomen entgegenwirken und birgt die körperlich Härte, das agressive Spiel, die brachiale Spielwut schon an sich- in sich, dass dieser Verfall in männliche Attribute nicht zu verhindern ist...?

Ein Grauen. Aber ich meine nun gut, die meisten spielenden Beispiele zeigen eigentlich, dass es Hoffnunglos ist sich dagegen zu wehren. Aber das darf nicht sein. Die oberste Maxime unseres Spiels muss immer die Grazie sein..Elfenhafte Wesen müssen über den Sportplatz schweben.. Höchste Spielkultur muss die Massen begeistern...Hm ich denke ich schweife ein wenig ab, aber was wäre denn die Alternative? Schaut sie euch an diese Jungs.

Schaut sie euch an diese Jungs, wenn ihr wieder mal alleine in einer dieser Bars sitzt, die aussehen wie ein Bild von diesem traurigen Mann, der immer leere Menschen in leeren Bars malt. Dann kommen sie rein diese Jungs. Sie lächeln nicht, denn sie dürfen glaube ich nicht lächeln. Sie sehen scheinbar ins Nichts und gehen dirkt an die Bar,die Beine breit, als wäre dort zuviel Fleisch, oder nein, als würden die Muskeln das zusammen treffen des Fleisches verhindern wollen. Dabei schwingen sie sich auf den dazugehörigen Hocker als wäre dieser ihr Pferd. Sie spreizen die Beine, wegen der Muskeln versteht sich und stützen die Hände darauf. Daumen nach außen... Und dann gucken sie wieder ins Nichts, als wäre es die Prärie...

So ist das, man kann es klar aussprechen. Fussball kann verhinderte Cowboys oder girls schaffen.. Dem gilt es entschieden entgegen zu wirken.. Man setzt auf den BLV

 

 

3 Kommentare 14.2.07 19:10, kommentieren

Der abgerissene Strick

Der abgerissen Strick 

kann wieder geknotet werden

er hält wieder, aber

er ist zerissen.

Vielleicht begegnen 

wir uns wieder 

aber da,

wo du mich verlassen hast

triffst du mich

nicht wieder 

 

                                        B.Brecht                                                                    

2 Kommentare 14.2.07 19:15, kommentieren

Jetzt mal im ernst..

Die Heldin fühlt sich einsam..Und draußen ist es laut. Sie weiß nicht genau was schlimmer ist, die Stille hier drin in der Wohnung, oder der Karnevalskrach vor der Tür. Ach was, beides ist auszuhalten, denn es ist ja einfach da..

Schwieriger ist es mit der Stille und der Glanzlosigkeit, welche die restlichen Menschen zu befallen scheint. Das ist irgendwie gruselig. Dann lieber alleine. Sie ist der Meinung, dass sich das auch irgendwie zum ersten mal o.k. fühlt. Die Heldin ist nämlich schon lange unterwegs. Fühlt sich an, wie ein paar Jahre. Und jetzt lässt sie es enfach alles wachsen. Zum ersten mal bewusst alleine irgendwo. Nur mit sich selber. Sie redet mit sich, sie schläft mit sich, sie hat Sex mit sich. Wie zwei, nur nicht voneinander abgewandt. Sie hat viele Gedanke in ihrem Kopf und das ist fantastisch... 

15.2.07 14:01, kommentieren

Bolzen oder nicht bolzen...

heute: so und soviel Kilo, Alkoholeinheiten 2 (bisher), Zigaretten 1(zählt aber wohl auch zu anderen Einheiten, Kalorien: nicht mehr nachvollziehbar, Lügen gegenüber Fitnessgewissen: maßlos..  Aber das ist ein anderes Buch, ich schweife ab..

Also Bolzen will die Ex-Englandreisende..Ob ihr das beim knutschen eingefallen ist? Wohl kaum,aber immerhin nicht untätig gewesen in ihrer Abwesenheit..Ja sicher, so ein bißchen bolzen muss wohl auch drin sein..Bin ich auch für. Mein kann die Trainingseinheiten ja auch aufteilen.Ab und zu. Grazien und Athletinnen.. Aber im Moment eh alles nur graue Theorie.. Irgendwie scheint mir die Trainingsmoral meiner Anvertrauten noch von zu vielen Begebenheiten abgelenkt zu werden.. Wir werden sehen wie das mal weiter gehen soll. Der Ist-Zustand ist jedenfalls unakzeptabel.. 

5 Kommentare 15.2.07 21:43, kommentieren

Gedanken bei der Betrachtung eines schlafenden, schwarz-weißen Tieres auf meinem Sofa

Das schwarz-weiße Tier sieht irgendwie sehr friedlich, einfach zufrieden aus. Da kann einem schon manchmal der Gedanke kommen, ob man so ein Leben nicht gerne tauschen möchte. So ein leben wie ein Tier. Mir scheint so ein Leben ist nicht so verkehrt..Zumindest weiß ich, dass ich nie wieder Kind sein möchte. Mit denen möchte ich nicht tauschen..Ich erinnere mich das Kinder sehr unglücklich sein können. Vielleicht noch viel unglücklicher als erwachsene Menschen, weil sie nicht wissen was für ein Schmerz das ist, der mit dieser Trauer kommt und sie wissen nicht ob der nicht für immer bleibt..

Natürlich gibt es auch unglückliche Tiere, die dann zum Tierpsychologen gehen. Trotzdem denke ich mal, dass die meisten Tiere sich nicht andauern fragen, was sie mit ihrem Leben anstellen sollen. Vielleicht sind sie glücklich.Ich würde ganz einfach mal sehr gerne mit einigen befreundeten Tieren über dieses Thema sprechen..

1 Kommentar 16.2.07 15:10, kommentieren

kein radiosong

da draußen tobt der frühling

und wir sind auch nur hier

um dir mal kurz zu sagen:

da wartet eine welt vor deiner tür!

und was du denkst und was du fühlst

woran du glaubst und was du willst

all das nimmst du mit, trägst es in dir

und nur die fernsehsender bleiben zurück hier

 

kein radiosong ist mir zu lang

denn sommertage fangen an

kein wort zu viel, kein arm zu lang

an sommertagen

 

und all die segel sind gesetzt

nur noch die wellen warten

hol den anker rein und los

in drei minuten wirst du starten

wohin du fähst, wohin du gehst

wo du gern wärst und wo du stehst

keine wege zu weit, keine wolken in sicht

die sonne scheint und meint es ehrlich

 

und als letzte konsequenz von deinem handeln

bleibt nur das rauschen der frequenz

zwischen dir , hier und all den andren 

                                     

 

The Wohlstandskinder 

16.2.07 22:39, kommentieren